Übergabe so, dass möglichst viel Wert erhalten bleibt.
Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen, 10-Jahres-Fristen bei Freibeträgen, Behaltensfristen, Holding-Strukturen — die richtige Kombination entscheidet, wieviel Wert bei der Übergabe wirklich ankommt. Wir planen 5–7 Jahre voraus.
Wo die meisten Übergaben Geld verlieren.
Ohne Gestaltung fließt oft ein erheblicher Teil des Übergabewerts an das Finanzamt oder wird in Fremdfinanzierung gebunden. Drei klassische Fehler:
Zu spät angefangen
Wer erst ein Jahr vor Übergabe plant, hat kaum Zeit, die 10-Jahres-Freibeträge zweimal zu nutzen. Frühzeitigkeit ist der stärkste Hebel.
Verschonungsregelung nicht genutzt
85 % oder sogar 100 % Steuerbefreiung sind bei Betriebsvermögen möglich — verlangen aber ausdrücklichen Antrag und Einhaltung der Behaltensfrist.
Struktur passt nicht
Ohne Holding fehlt oft die Steuerungsflexibilität. Nachträglich anlegen kostet Zeit und ggf. Schenkungssteuer, die vorher vermeidbar war.
Die fünf Hebel der steueroptimierten Übergabe.
Wir kombinieren sie individuell zu Ihrem Übergabe-Modell — mit klarem Meilenstein-Plan.
10-Jahres-Freibeträge maximal nutzen
400.000 € pro Kind alle 10 Jahre. Wer zweimal ansetzen kann, überträgt bis zu 800.000 € pro Kind steuerfrei — Voraussetzung: rechtzeitige Planung.
Verschonungsregelung 85 % oder 100 %
Für begünstigtes Betriebsvermögen: 85 % Regelverschonung (5 Jahre Behaltensfrist) oder 100 % Optionsverschonung (7 Jahre, max. 20 % Verwaltungsvermögen). Wir prüfen die Voraussetzungen und stellen die Anträge.
Holding-Struktur als Übergabe-Vehikel
Anteile an einer Holding statt einzelner Betriebsanteile lassen sich flexibler übertragen. Verwaltungsvermögen sauber isolieren, um die Verschonung zu sichern.
Nießbrauchsvorbehalt
Sie übertragen die Substanz, behalten aber Erträge und Stimmrecht. Sinnvoll bei fehlender Altersvorsorge oder wenn Sie den Nachfolger schrittweise einführen wollen.
Kombination mit Schenkung und Erbfolge
Zu Lebzeiten schenken statt später vererben spart oft Steuer. Wir bauen das Gesamt-Modell aus Schenkung, Vorsorgevollmacht und Testament stimmig zusammen.
Vom Erstgespräch zur notariellen Übertragung.
Bei rechtzeitigem Start typischerweise 3–5 Jahre Prozessdauer bis zur vollständigen Übertragung.
Ausgangs-Analyse
Wir prüfen Vermögensstruktur, Familiensituation, gewünschten Zeitrahmen und identifizieren die passenden Verschonungswege.
Modell entwerfen
Wir zeichnen verschiedene Übertragungswege durch und quantifizieren Steuerlast, Liquiditätswirkung und Familienverträglichkeit.
Struktur aufbauen
Falls nötig: Holding gründen, Verwaltungsvermögen bereinigen, Vermögensverwaltende GmbH einführen — mit Blick auf die Nachfolge.
Übertragung & Meldung
Notarielle Übertragung, Anträge beim Finanzamt, Dokumentation der Behaltensfrist-Voraussetzungen.
Antworten zur steuerlichen Übergabe.
Was ist der Unterschied zwischen 85 % und 100 % Verschonung?
Was passiert, wenn ich die Behaltensfrist nicht einhalte?
Kann ich Anteile schrittweise übertragen?
Muss der Nachfolger im Betrieb aktiv arbeiten?
Was, wenn im Betriebsvermögen Immobilien stecken?
Übergabe steuerlich klug planen.
Kostenfreies Erstgespräch. Wir schauen Ihre Ausgangslage an und rechnen einmal grob durch, was eine ungestaltete versus eine geplante Übergabe kostet.