Phase 5 · Nachfolge · Brutto-Netto-Optimierung

Mehr Netto für Ihr Team — ohne mehr Brutto auszuzahlen.

Der klassische Weg — 500 € mehr Bruttogehalt — ist für Sie teuer und beim Mitarbeiter kaum spürbar. Wir zeigen legale Gestaltungswege, die bei Mitarbeitern deutlich ankommen und Ihre Personalkosten schonen.

900+ Mandanten begleitet 15+ Jahre Erfahrung 7× DATEV Digitale Kanzlei

Warum Brutto erhöhen selten die beste Lösung ist.

500 € Bruttoerhöhung kosten Sie mit Arbeitgeberanteil ca. 620 €, beim Mitarbeiter kommen davon vielleicht 260 € netto an. Drei typische Alternativen:

Sachbezüge steuerfrei

50 € monatlich als Sachgutschein oder E-Bike-Leasing kosten Sie 50 € und kommen mit vollen 50 € beim Mitarbeiter an — Faktor 4 günstiger als Brutto-Erhöhung.

Betriebliche Altersvorsorge

bAV-Beiträge bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze sind steuer- und sozialversicherungsfrei. Bei Zuschuss durch den Arbeitgeber doppelter Vorteil.

Firmenwagen richtig nutzen

Bei sinnvoller Konfiguration und Nutzung ist der Firmenwagen für Ihre GmbH deutlich günstiger als eine vergleichbare Netto-Erhöhung fürs Mitarbeiter-Auto.

Die legalen Hebel, die wirklich wirken.

Wir schauen Ihre Personalstruktur an und identifizieren die passenden Bausteine.

01

Sachbezüge (50-Euro-Grenze)

Tank- oder Sachgutscheine bis 50 € monatlich steuer- und sozialversicherungsfrei. Muss Sachwert-Charakter haben und arbeitsvertraglich sauber geregelt sein.

02

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds — bis 4 % BBG steuer- und sozialversicherungsfrei. Seit 2019 mit gesetzlichem Arbeitgeber-Zuschuss.

03

Job-Rad und Job-Ticket

Fahrrad-Leasing per Gehälts-Umwandlung: steuer- und sozialversicherungsgminderte Auszahlung. Job-Ticket komplett steuerfrei.

04

Kinderbetreuungszuschüsse

Bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres komplett steuer- und sozialversicherungsfrei. Perfekt für junge Familien im Team.

05

Sonderleistungen mit Wirkung

Zuschuss zur Gesundheitsförderung, Mitarbeiter-Rabatte, Direktversicherung, Belegschaftsaktien — wir zeigen was zu Ihrem Team passt.

15+Jahre Erfahrung
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Vom Konzept zur Umsetzung.

Typisch 4–8 Wochen bis alles rechtssicher läuft.

01

Analyse

Wir schauen Personalstruktur, Alter, Familiensituation, aktuelles Vergütungs-Modell.

02

Baustein-Konzept

Für jeden Mitarbeiter oder Cluster: welche Optimierungen sinnvoll? Was rentiert am meisten?

03

Umsetzung

Arbeitsvertragliche Regelungen, Anpassung Lohnabrechnung, Kommunikation mit dem Team, ggf. externe Anbieter (bAV-Versicherung, Bike-Leasing).

04

Monitoring

Regelmäßiger Check der Grenzen und Zuschüsse. Anpassung bei Gesetzesänderungen.

Antworten zur Netto-Optimierung.

Kann ich Sachbezüge zusätzlich zum Lohn geben oder muss ich umwandeln?
Beides möglich. Zusätzlicher Sachbezug: neuer Vorteil für Mitarbeiter. Umwandlung: Teil des bestehenden Bruttos wird in Sachbezug umgewandelt (schließlich Gehalts-Umwandlung). Steuerlich ist die Zusatz-Variante attraktiver — die Umwandlung bringt aber trotzdem oft Sozialversicherungs-Vorteile.
Was ist die 50-Euro-Grenze bei Sachbezügen?
Sachzuwendungen bis 50 € pro Monat und Mitarbeiter sind steuer- und sozialversicherungsfrei. Wichtig: es muss ein echter Sachwert sein (Warengutscheine, Tankkarten mit Sachbezug-Charakter). Bargeld zählt nicht — und die 50 € sind eine Freigrenze, nicht ein Freibetrag: 1 € drüber = alles steuerpflichtig.
Wie funktioniert die bAV steuerlich?
Beiträge bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (ca. 3.744 € in 2026) sind steuer- und sozialversicherungsfrei. Weitere 4 % sind steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig. Auszahlung im Rentenalter dann versteuerungspflichtig (nachgelagerte Besteuerung).
Kann ich für einzelne Mitarbeiter individuell optimieren?
Ja. Manche Sachbezüge (bAV, Bike-Leasing) sind individuell. Wichtig: Gleichbehandlungs-Grundsatz beachten — wer optimiert bekommt, sollte grundsätzlich für alle Kollegen mit vergleichbarer Position offen sein.
Was ist mit Firmenwagen — 1 %-Regel oder Fahrtenbuch?
Bei sehr geringer Privatnutzung: Fahrtenbuch oft günstiger. Ab ca. 12.000 km Privatanteil im Jahr: 1 %-Regel meist besser. Bei E-Auto: nur 0,25 % (bei < 60.000 € Bruttolistenpreis), was den Firmenwagen extrem attraktiv macht.

Mehr Netto — ohne mehr Brutto.

Kostenfreies Erstgespräch. Wir schauen Ihre Personalkosten an und zeigen konkrete Optimierungs-Potenziale.